Zweischalenmauerwerk ausdämmen

Zweischalenmauerwerke sind ideal für eine kostengünstige nachträgliche Isolation

Der Hohlraum zwischen der inneren tragenden Mauer und der äusseren Vorsatzschale kann mit der Einblastechnik lückenlos mit Dämmmaterial gefüllt werden, so dass weder die äussere Abmessung des Hauses noch der Innenausbau durch die Kerndämmung tangiert wird.

Für die nachträgliche Dämmung eines Zweischalenmauerwerkes wird ein Granulat über Einblasbohrungen in der Vormauerschale eingeblasen und die Öffnungen mit farblich passendem Putz oder Mörtel wieder verschlossen. Die  Verarbeitung erfolgt bei der Dämmtech GmbH ausschliesslich durch speziell ausgebildete Profis.

 

Ein Zweischalen- -oder Doppelmauerwerk besteht wie der Names chon sagt aus zwei harten Schalen. Die innere Schale funktioniert als Träger des Gebäudes, z.B. trägt sie die Geschossdecken. Die äussere Vorsatzschale dient als Wetterschutz und ist meist deutlich dünner. Früher wurden viele Häuser als Zweischalenmauerwerk errichtet. Der Hohlraum zwischen den beiden Mauern wurde nicht gefüllt, um die kalte Aussenschale von der wärmeren Innenschale zu trennen. Die Luft dazwischen diente quasi der Isolation. Doch die Luft im Zwischenraum leitet im Winter die Wärme nach aussen und die Sommerhitze von aussen nach innen.

Wie erkennt man ein Zweischalenmauerwerk?

Von aussen ist ohne Testbohrung nicht erkennbar, ob eine Mauer einen Zwischenraum enthält. In der Regel sind Zweischalenmauerwerke dicker als andere Mauerwerke, oft misst die Mauerdicke zwischen 35 und 45 cm. Ein eindeutiges Ergebnis lässt sich jedoch nur durch eine Sondierung oder durch Untersuchung von bestehenden Lücken erzielen. Zwischen 1900 und 1970 wurden viele Zweischalenmauerwerke erstellt, seit den 90er Jahren enthalten die Zweischalenmauerwerke in der Regel eine Kerndämmung.